Eine königliche Geschichte

GESCHICHTLICHER RÜCKBLICK

Seinen Namen verdankt der Brunnen König Otto von Griechenland, der 1836 die Region zur Kur bereiste. Bergrat von Dippel wurde nach einem Vortrag über sein Kurbad mit königlicher Urkunde gestattet, das "Wiesauer Bad" in "König Otto-Bad" umzubenennen.

1898 übernahm Sanitätsrat Dr. Becker die Badeanstalt und erreichte einen Aufschwung durch sensationelle Heilerfolge mit verschiedenen Bäderanwendungen.

Aufgrund dieser Heilerfolge erklärt das Bayerische Staatsministerium des Inneren 1919 die "Otto-Quelle" und den "Sprudel" zu staatlich anerkannten Heilquellen. Im Laufe der Jahrzehnte wurden die Quellen in
"König Otto-Sprudel" und "Neue Otto-Quelle" umbenannt.

Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs 1939 wird der Badebetrieb endgültig eingestellt. 1942 verstirbt Sanitätsrat Dr. Becker. Seine Tochter Emma Büttner und ihr Mann Dr. Alfred Büttner sen. stehen vor der schwierigen Aufgabe, den Bestand des "König-Otto-Bads" für die Zukunft zu sichern. Gemeinsam treffen sie die weitreichende Entscheidung, das Unternehmen ausschließlich als Mineralbrunnen fortzuführen.

1978 übernehmen Dr. Alfred, Erich und Gerhard Büttner das König Otto-Bad. Gerhard und Erich Büttner wurden mit der Geschäftsführung betraut.

2000 übernimmt Herr Gerhard Büttner die Geschäftsleitung des Unternehmens.

2005 Herr Christian Büttner übernimmt die Geschäftsführung der Brunnenverwaltung König Otto-Bad E. Büttner GmbH & Co KG

 

>> TIP
Wenn Sie noch mehr von Otto von Griechenland wissen möchten schauen Sie mal ins Museum der Gemeinde Ottobrunn: König-Otto-von- Griechenland-Museum, Rathausplatz, 85521 Ottobrunn bei München www.ottobrunn.de.


Das alte Bad-Haus


Ernennungsurkunde
aus dem Jahr 1836